AG Zukunft: Hüdepohl und Mitstreiter setzen auf Mitgliedergewinnung

19.09.2017   23:06   Alter:   31 days

Die Arbeitsgruppe Zukunft hat sich konstituiert. - Foto: Schlotmann

Die vom Präsidium des Handball-Verbandes Niedersachsen eingesetzte Arbeitsgruppe Zukunft hat sich in Hannover konstituiert. Wie sieht die Verbandsstruktur in fünf Jahren aus? Was brauchen wir? – Fragen, auf die Präsident Stefan Hüdepohl und Mitstreiter Antworten suchen. Einig sind sich die Vertreter des Präsidiums und der Gliederungen, die Mitgliedergewinnung und Bemühungen der Vereine, Sportlerinnen und Sportlern in ihren Reihen zu halten, noch mehr in den Fokus der Arbeit des Verbandes und der Gliederungen zu nehmen.

Konkret diskutierten die Mitglieder der Arbeitsgruppe während der ersten Zusammenkunft Möglichkeiten der Intensivierung der Zusammenarbeit von Verein und Schule sowie von Verein und Kindertagesstätte. Hüdepohl: „Im Ergebnis haben wir alle Hausaufgaben mit auf den Weg genommen, deren Ergebnisse bereits während der nächsten Zusammenkunft in ein Konzept münden sollen. Das Konzept legen wir dem Erweiterten Präsidium während seiner Dezember-Sitzung zur Beschlussfassung vor.“

Die Zusammenarbeit von Verein und Schule beziehungsweise die von Kindertagesstätte und Verein sind nur zwei von vielen Aufgaben, die die AG-Mitarbeiter am Sonnabend in die Kategorie „oberste Priorität“ einsortiert haben.

Hüdepohl: „Wir brauchen keine neue Struktur des Prozesses wegen, sondern müssen uns in den Überlegungen an den tatsächlichen Aufgaben orientieren. Wir müssen Haupt- und Ehrenamt so aufstellen, dass wir aus den Ressourcen das Optimale für unseren Sport herausholen.“ Das gelte für die Optimierung des Spielbetriebes im Sinne von zeitgemäßen Spielformen, aber genauso für Bereiche der Administration; etwa im Finanzwesen oder auch in der Kommunikation.

Auf Anleihen bei Landessportbund und Deutschem Handballbund, die ihre Strukturreform bereits abgeschlossen haben beziehungsweise kurz vor dem Abschluss stehen, will der Präsident weitgehend verzichten. „Das Gros der Aufgabenstellungen ist nicht miteinander vergleichbar.“ oti