Leistungsförderung

Grundsätzliches

Talentierte Spielerinnen und Spieler durchlaufen im Bereich des Handball-Verbandes Niedersachsen ein sich über mehrere Jahre erstreckendes Fördermodell. Die Fördermaßnahmen auf den Ebenen des Vereins, der Gliederungen, des Landesverbandes und durch den Deutschen Handballbund sind dabei eng miteinander verzahnt und ergänzen sich.

In der Regel werden die Talente über den Heimatverein von Kreisauswahl- oder Kreisstützpunkttrainern gesichtet und bei Eignung während zentraler Sichtungsveranstaltungen den Landestrainern vorgestellt.

Bereits auf Gliederungsebene sind die Maßnahmen nicht punktuell angelegt, sondern werden durch regelmäßiges Auswahltraining begleitet. Nach der Sichtung durch die HVN-Landestrainerinnen und -Landestrainer werden die Fördermaßnahmen durch Trainingseinheiten in den Talent-Förder-Stützpunkten und während zentraler Schulungslehrgänge intensiviert.

Im Rahmen der gesamten Förderdauer auf Landesebene werden die Talente zweimal in bundesweiten Sichtungen den verantwortlichen Nachwuchstrainern und Nachwuchstrainerinnen des Deutschen Handballbundes vorgestellt und erhalten so die Gelegenheit, sich für DHB-Maßnahmen zu qualifizieren.

Höhepunkt der sportlichen Entwicklung stellt die Aufnahme in den nationalen Jugendkader (DHB-Jugendnationalmannschaften) dar.

Der Aufstieg in den einzelnen Kaderebenen bedeutet nicht, dass die Talente aus der Vorebene völlig ausscheiden, sondern vielfach laufen Maßnahmen zwischen Landes- und Bundesebene parallel.

Diese Struktur stellt kein in sich geschlossenes System dar. Vielmehr besteht die Möglichkeit, durch besondere Empfehlung von Vereins- oder Verbandstrainerinnen und -trainern für die einzelnen Ebenen nachnominiert zu werden.

Der Arbeitskreis Leistungsförderung legt großen Wert auf eine hohe Transparenz dieses Systems.