Philosophie

Handball am Strand – die Trendsportart Beachhandball begeistert immer mehr Menschen. Es verbindet Sport, Spaß, Sonne und Strand und macht Handball damit urlaubstauglich. Trotz sportlich anspruchsvollen Wettkämpfen wie der Deutschen Meisterschaft in Cuxhaven sowie der Masters Serie zeichnet sich Beachhandball dadurch aus, dass der Leistungsdruck im Vergleich zur Hallenvariante deutlich geringer ausgeprägt ist. Der Event ist der Star.

Legendär sind die nach den Turnieren stattfindenden Beachparties in dem die Sportler zeigen können, dass sie neben der Handballhand auch das Tanzbein schwingen können.

Durch den schnellen Wechsel von Angriff auf Abwehr kommt bei Beach-Handball praktisch nie ein fester Abwehrverband zustande, was ein nahezu körperloses Spiel ermöglicht. Spaß und Bewegung durch Aktionen, wie das Hechten nach dem Ball im Sand oder der Versuch, einen Kempa-Treffer zu erzielen, stehen über Siegen um jeden Preis.

Durch die ständig mögliche Überzahl beim Beach-Handball sind Torerfolge auf spielerischem Weg relativ einfach zu erzielen. Bei Torerfolg wird das Spiel direkt ohne Anspiel durch Abwurf aus dem Torraum wieder aufgenommen. Dies führt dazu, dass das Spiel auf sehr hohem Tempo und mit vielen Aktionen gespielt wird.

Auch hohe Rückstände können durch die Sonderwertungen (Kempatore, Pirouetten, Torwarttore) und durch die Tatsache, dass jede Spielhälfte einzeln gewertet wird, egalisiert werden. Fouls sind unerwünscht und werden direkt und progressiv bestraft.